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Ich trank schweigend, denn mein Tischnachbar war Philipp.Wir hatten uns seit Monaten nicht gesehen, da gab es ja eigentlich viel zu besprechen. Denn seitdem wir uns gesetzt hatten, beschäftigte sich Philipp ausschließlich mit seinem Handy. In der Sendung Taff habe ich einmal eine – sagen wir mal – Reportage über die App gesehen.

„Ick hab nachher noch zwei Tinder-Dates“, sagte er, als er sich verabschiedete. „Mit der anderen bin ick ja erst zwei Stunden später verabredet.“ Natürlich ist das Nachtleben einer der unverbindlichsten Orte, die es gibt, und Tinder kultiviert diese Unverbindlichkeit einer Clubnacht.Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Weiterentwicklung dieser App einzustellen.Um weiterhin immer die aktuellsten Neuigkeiten zu erhalten, besuchen Sie zukünftig einfach unsere Webseite.Es gab dann doch immer mal wieder einen der seltenen Momente, in denen sich Philipp vom Display seines Handys löste. Und auch das kann man in einen Zusammenhang zum Nachtleben stellen.„Dit ist Tinder“, erklärte er auf meinen fragenden Blick. Guck dir mal die Lippen an“, sagte er und hielt das Handy in meine Richtung. Wenn Männer abends ausgehen, sagen sie sich ja nicht: „So! Männer in Beziehungen wollen ihren Marktwert testen, sie wollen sehen, ob es noch funktionieren könnte.Man verliert den Überblick, gewissermaßen im positiven Sinn. „Ich kann nicht mit dir schlafen, sonst verliebe ich mich in dich“, zitierte er die Frau entgeistert. “ Philipp war dabei, sich zu dem effizentesten Single zu entwickeln, den ich persönlich kannte. Wir haben uns dann einige Monate nicht gesehen, aber am Sonntagabend habe ich ihn auf einem Geburtstag getroffen. Die Frage ist nämlich, ob Effizienz in solchen Dingen vorteilhaft ist. Fun Fact: Michael Nasts neues Buch Generation Beziehungsunfähig könnt ihr jetzt schon vorbestellen, den ersten steilen Schinken gibt es schon etwas länger auf dem Markt.

Wenn man so wollte, hatte Tinder die Kontrolle übernommen. Aber jetzt gibt’s ja Tinder.“ Inzwischen kontaktiert er in solchen Momenten Frauen, die gerade in der Nähe und noch wach waren, und lud sie zu sich ein. Als ich ihn erkannte, erschrak ich mich schon ein wenig. Nachdem wir uns begrüßt hatten, sagte er einen außergewöhnlichen Satz. Anfang der Woche habe ich gelesen, dass es neuerdings Menschen gibt, die einen Screenshot ihres aktuellen Kontostandes als Profilbild verwenden. Es ist sicherlich interessant zu beobachten, wo das hinführt. Headerfoto: Roco Perna via Creative Commons Lizenz!

Vor ziemlich genau neun Monaten tauchte das Wort Tinder zum ersten Mal in meinem Leben auf.

Ich befand mich auf der Party eines Freundes, saß an einem langen Tisch und trank Bier.

Man sagt ja, dass es heutzutage zu den aufrichtigsten Komplimenten gehört, wenn man bei einem Treffen sein Handy unbeachtet in der Tasche lässt. Kürzlich habe ich eine Freundin gefragt, was sie von der App hält. Man sortiert sie – nach ästhetischen Gesichtspunkten. Man kann das oberflächlich finden, und das ist es sicherlich auch, aber im realen Leben entscheidet man ja auch erst einmal über das Aussehen, bevor man den nächsten Schritt wagt.

Eine Wahrheit, die ich gerade sehr gut nachvollziehen konnte. „Wir haben noch nicht geschrieben – aber: wir matchen.“ Sie matchten. Es gibt natürlich verschiedene Gründe, aus denen man Tinder nutzt, es gibt schließlich auch viele Männer in Beziehungen, die die App verwenden.

Zu diesem „Dilemma“ kann es bei Tinder nicht kommen. Ich komme schon durcheinander, wenn bei Facebook drei Chatfenster offen sind.